„Das ist nicht sozial – das ist schon zynisch“

AWO-Chef Beyer anlässlich des 1. Mai zur geplanten Neuregelung des Kurzarbeitergeldes:

„Völlig unzureichend. Die angebliche Verbesserung auf 80 bzw. 87 Prozent greift nur bei einer Kurzarbeit von weniger als 50 Prozent und über sieben Monate Dauer. Das ist nicht sozial – das ist schon zynisch“, mit diesen Worten kommentiert Thomas Beyer, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern, die von der Großen Koalition in Berlin nur unter bestimmten Voraussetzungen geplante Erhöhung des Kurzarbeitergeldes anlässlich des Internationalen Tags der Arbeit am 1. Mai. Millionen Beschäftigte seien betroffen; für sie und ihre Familien würde kein Schutzschirm greifen.

Ebenfalls ungerecht aus Sicht des AWO-Landesvorsitzenden: „Während den Arbeitgebern die Differenz bei den Sozialabgaben ganz erstattet wird, schlagen die Lohnkürzungen voll durch. Das ist unsozial und muss geändert werden!“