Netzwerk

Netzwerk - Schatten einer Gruppe von Menschen stellt ein Netzwerk dar

Der AWO Landesverband Bayern e.V. ist als eigenständiger Verband in einem großen Netz von starken Partnern eingebunden.
Dieses Netzwerk verbindet einerseits die AWO-Vereine in Bayern wie auch ihnen nahestehende Fachverbände und –organisationen untereinander. Andererseits bringt es die gesamte AWO mit Partnerorganisationen in Kontakt, mit denen wir als AWO Landesverband Bayern e.V. zusammenarbeiten, um unserer eigenen Stimme noch mehr politisches Gewicht zu verleihen und Interessen zu bündeln.

Struktur der AWO in Deutschland

Die AWO in Deutschland ist vereinsrechtlich organisiert und föderativ aufgebaut. Der AWO Landesverband Bayern bildet mit weiteren 29 Landes- und Bezirksverbänden den AWO Bundesverband. Wir stützen uns in Bayern auf 5 Bezirksverbände, die wiederum in 88 Kreisverbände und 477 Ortsvereine untergliedert sind.

AWO-Organisationen

Neben den originären Verbandsgliedern gibt es parallel organisierte Vereine, die es sich zum Ziel gesetzt haben besondere Interessen, spezielle Personengruppen oder bestimmte Inhalte besonders in den Fokus zu nehmen, um dadurch die AWO zu stärken:

  • Das Landesjugendwerk der AWO Bayern (LJW der AWO Bayern) ist der eigenständige Kinder- und Jugendverband der AWO in Bayern. Gemeinsames Ziel ist die Förderung junger Menschen und die Übermittlung der AWO Werte.
  • Die Landesarbeitsgemeinschaft Erwachsenenbildung e.V. (LAGE) ist ein Zusammenschlusses der Bildungswerke der AWO in Bayern. Ihr Zweck ist es, die Erwachsenenbildung (Weiterbildung) als eigenständigen, gleichberechtigten Hauptbereich des Bildungswesens zu fördern, um damit der  Selbstverantwortung, der Selbstverwirklichung und der Selbstbestimmung beizutragen.
  • Das Zukunftsforum Familie e.V. ist ein familienpolitischer Fachverband, der aktuelle Themen zu Familienpolitik aufgreift und erforscht.

Korporative Mitglieder

Für soziale, kulturelle und sozialpolitische Initiativen besteht die Möglichkeit, korporatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt zu werden. Die korporative Mitgliedschaft bietet unter anderem die Möglichkeit des Informations- und Erfahrungsaustausches, sowie der Beratung und Vertretung seitens eines Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtspflege. Unsere korporativen Mitglieder sind:

  • Die Hans-Weinberger-Akademie (HWA) ist das renommierte Bildungsinstitut der AWO in Bayern. Sie bietet an sieben Standorten Ausbildungen im Sozial- und Gesundheitswesen an.
  • Das Sozialwerk Neu–Aumühle ist ein gemeinnütziger Verein, der Hilfen für Menschen mit Behinderung und für Kinder und Jugendliche bereitstellt und sich im Bereich Bildung und Freizeit für Kinder und Jugendliche engagiert.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von korporativen Mitgliedern bei den Mitgliedsorganisationen des Landesverbandes Bayern. Teilweise sind diese als Fachverbände organisiert, die das Leistungsspektrum der bayerischen AWO inhaltlich erweitern, wie z.B.:

  • Der Verein „Projekte für Jugend- und Sozialarbeit e.V. (Projekteverein)“ zielt darauf ab, Ideen und Visionen zur Verbesserung der Situation von Menschen mit psychischer Erkrankung oder Behinderung zu entwickeln und in die Praxis umzusetzen. Große Bedeutung hat dabei die Wiedereingliederung der Menschen in die Gesellschaft.
  • Der Verein „Prop e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein mit den Schwerpunkten Prävention, Jugendhilfe und Suchttherapie. Der Name Prop ist eine Abkürzung des englischen Wortes "Proposal", was so viel wie "Vorschlag" bedeutet. Der Name ist Programm. Prop macht den Klienten Vorschläge für ihren Weg aus der Sucht.

Externe Netzwerke

Von besonderer Bedeutung ist auf Landesebene die Zusammenarbeit mit den weiteren Akteuren im Bereich der Wohlfahrtspflege. Diese Netzwerke bieten eine Plattform, gemeinsame sozialpolitische Interessen zu bündeln und ihnen dadurch mehr Gewicht zu verleihen:

  • Die Freie Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern ist der Zusammenschluss der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern. Sie unterstützt ihre Mitglieder durch Koordination und Absprachen bei der Realisierung ihrer Ziele. Die strategische Abstimmung geschieht im Vorstand und geschäftsführenden Ausschuss. Auf der Fachebene werden die Themen von den Fach- und Teilbereichen bearbeitet.
  • Die Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAGÖF) ist der institutionalisierte Zusammenschluss der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege. In ihr bündeln die kommunalen Spitzenverbände und die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege ihre Kräfte, bilden eine Plattform zum Informationsaustausch und verfolgen gemeinsam das Ziel, gleichwertige soziale Lebensbedingungen für alle Menschen in Bayern zu schaffen.
  • Das Soziales Netz Bayern besteht aus 16 Verbänden, Organisationen und Initiativen von der Selbsthilfe- über Familien- und Jugendorganisationen bis hin zu den großen Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sozialverbänden wie VdK und Gewerkschaftsbund. Es sieht sich als notwendiger Ermahner an den Sozialstaat.
  • Die Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V. ist die Fachstelle und kompetenter Ansprechpartner zu allen Themen rund um Kinder- und Jugendschutz.
  • Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern (LAG JSA) ist ein Zusammenschluss der freien Träger der Jugendsozialarbeit in Bayern. “Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.” (§1, Abs.1 SGB VIII) Die Verwirklichung dieses Anspruchs und die Vertretung der Interessen junger Menschen gegenüber Politik, Behörden und Institutionen hat sich die LAG zur Aufgabe gemacht.
  • Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Bayern e.V. (LAG WfbM) ist der Zusammenschluss der Träger von Werkstätten für Menschen mit Behinderung mit deren Förderstätten und den angegliederten Integrationsprojekten in Bayern. Der Verein verfolgt das Ziel, Menschen mit Behinderung in der Entwicklung ihrer Individualität zu unterstützen und ihre Teilhabe an einem gleichberechtigten Leben in der Gemeinschaft und am Arbeits- und Erwerbsleben zu ermöglichen.

Kooperationen

Um das gesamte Interessenspektrum abzudecken ist in wenigen Bereichen auch eine nationale Kooperation erforderlich:

  • Der Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) sorgt sich um die soziale Gerechtigkeit in Deutschland und bietet soziale Rechtsberatung an.
  • Mithilfe der Aktion Deutschland Hilft (ADH) leistet die AWO in Bayern gemeinsam mit 24 anderen renommierten deutschen Hilfsorganisationen Hilfe für Menschen, die durch große Katastrophen und humanitäre Krisen alles verloren haben, im Ausland und in Ausnahmefällen auch in Deutschland. Der große Vorteil des Bündnisses ist die kostengünstige Nutzung der einzelnen schon bestehenden Verwaltungsstrukturen und Kapazitäten. Aktion Deutschland Hilft hat keine politischen Ambitionen und ist unabhängig von Politik und Wirtschaftsinteressen.

Internationale Zusammenarbeit

In einer globalisierten Welt ist es erforderlich seine sozialpolitischen Ziele nicht nur im eigenen Land bzw. in der eigenen Region zu verfolgen, sondern sie einzubetten in die europäische bzw. internationale Zusammenarbeit. Dies verwirklichen wir durch zahlreiche Kooperationen:

  • Die AWO International e.V. ist der Fachverband der Arbeiterwohlfahrt für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein unterstützt benachteiligte Menschen weltweit.
  • Die Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Entwicklungshilfe Mali e.V. (LAG Mali) leistet seit vielen Jahren erfolgreiche Entwicklungsarbeit in Mali mit dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“.
  • Die Volkshilfe Österreich verfolgt dieselben Ziele und Themenschwerpunkte wie die AWO in Deutschland. Sie bietet soziale Dienstleistungen für die Bevölkerung an.
  • Kooperationen von Gliederungen der bayerischen Arbeiterwohlfahrt mit regionalen Organisationen in Rumänien, in Serbien und in weiteren europäischen Ländern, denen bisher die Mitgliedschaft in der EU versagt ist, wie etwa Bosnien-Herzegowina und die Ukraine.